MADE IN AUSTRIA:
österreichische photographische Erzeugnisse
OBJEKTIVE

Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Milos Mladek, der die Objektive vermessen und die Beschreibung dazu geschrieben hat.

Petzval Porttrait
Orthoscop
Gruppen-Antiplanet
Doppel-Gauss

 Wenzel PPROKESCH, Wien ca. 1842
Petzval-Typ "Eineinhalbzöller". h: 98mm, d: 62mm; graviert :
Daguerreotyp
Prokesch Wien Kothgasse N o 46
Die Kothgasse ist die heutige Gumpendorfer Strasse
Klassisches Petzval Portrait-Objektiv ca. 3,65/14cm.

 P.F.W. VOIGTLÃNDER, Wien ca. 1844
Petzval-Typ "Dreizöller"
Klassisches Petzval Portrait-Objektiv, ca. 3,9/29cm
graviert:
Voigtländer & Sohn in Wien
N o 934

 P.F.W. VOIGTLÃNDER, Wien ca. 1845
Petzval-Typ "Dreizöller"
Klassisches Petzval Portrait-Objektiv, ca. 3,6/26,5cm
Originalzustand. Graviert:
Voigtländer & Sohn in Wien
N o 1285

 Franz Xaver WAIBL, Wien ca. 1845
Petzval-Typ "Eineinhalbzöller". Graviert 
F.Waibl in Wien M.Hilf No. 40

 Franz Xaver WAIBL, Wien ca. 1845
Petzval-Typ "Zweizöller", 4/20cm graviert
F.X.Waibl Gumpendorf
Schmidgasse 108 in Wien,

Blendenschlitz nachträglich eingeschnitten

 P.F.W. VOIGTLÃNDER, Wien ca. 1849
Klassisches lichtstarkes Petzval Portrait-Objektiv, ca. 2,6/19cm
Chromatisch nicht korrigiertes Objektiv mit einer Skala am Objektivtubus zur Einstellung auf den "chemischen Fokus".
Originalzustand, "Dreizöller", graviert:
Voigtländer & Sohn in Wien N o 2906

 Josef STÜRZENHOFFER, Wien ca. 1850
Petzval-Portraitobjektiv "Eineinhalbzöller" ca. f= 14,5cm, 1:3,6, Frontlinsendurchmesser = Eintrittspupille = 4cm.
Originalzustand ohne Steckblenden-Schlitz. Graviert:
Josef Stürzenhoffer Fünfhaus in Wien

 Carl DIETZLER Wien ca. 1850
klassische Petzval-Konstruktion, lichtstarker "Dreizöller" Orthoscop
Frontlinsendurchmesser 8cm, Eintrittspupille 7cm, nachgeschnittener Blendenschlitz
Graviert: Carl Dietzler in Wien, N o 599
ca. f=21cm 1:3

 Carl DIETZLER Wien ca. 1851
Petzval - Typ, "Eineinhalbzöller" h: 137mm, d:86mm; ca. 3,9/17,5cm
Graviert: Carl Dietzler in Wien, N o 647

 Carl DIETZLER Wien ca. 1851
Petzval - Typ, "Eineinhalbzöller" h: 137mm, d:86mm; ca. 3,9/17,5cm

Graviert: Carl Dietzler in Wien, N o 689

 Franz Xaver WAIBL, Wien ca. 1855
Petzval-Typ "Dreizöller", 3,8/27cm Eintrittspupille 7cm, Frontlinse 8cm.
Gravur teilweise durch den Umbau auf Steckblende wegeschnitten. Leserlich ist noch
bl und sse 108  
von Waibl und Schmidgasse 108

 Franz Xaver WAIBL, Wien ca. 1856
Petzval-Typ "Dreizöller", 3,8/27cm, graviert
F.X.Waibl Gumpendorf
Schmidgasse 108 in Wien,

Blendenschlitz nachträglich eingeschnitten

Preisliste 1856

 WEINGARTSHOFER, Wien ca. 1856
Petzval-Typ, Originalzustand "Zweieinhalbzöller", Serien# 588. Ca. f=26,5, 1:4,4. Frontlinse 65mm, Eintrittspupille 60mm, mit eingelegter Blende 42mm.
Das ursprünglich nicht abblendbare Objektiv wurde durch eine Einlegeblende ergänzt, die nach abschrauben des vorderen Objektivteiles eingelegt werden konnte. Diese Blende ist mit 6,35 beschriftet. Chromatisch nicht korrigiertes Objektiv mit einer Skala am Objektivtubus zur Einstellung auf den "chemischen Fokus". Graviert:
Weingartshofer in Wien
Oberdöbling No. 234

 Carl DIETZLER Wien ca. 1856
Orthoskop, ca. 20/72cm!!

Graviert: Carl Dietzler in Wien, Patent N o354
Preisliste 1856

 Carl DIETZLER Wien ca. 1856
Orthoskop, ca. 6,6/20cm

Graviert: Carl Dietzler in Wien, Patent N o763

 Franz Xaver WAIBL Wien ca. 1860
Petzval - Typ "Dreizöller" Orthoscop
Graviert links und rechts des Zahntriebes
F.X.Waibl Gumpendorf Schmidgasse No. 108

 K. FRITSCH - PROKESCH, Wien ca. 1887, graviert:
VI. Wien VI., No. 101, 35/200
(35 = Durchmesser der Frontlinse, 200 = Brennweite), Eintrittspupille 3cm Lichtstärke 1:6,6, nominell 1:5,7, vierlinsig zweigliedrig unsymmetrisch
Sogenannter »Gruppen-Antiplanet«, optisch dem Petzval-Typ überlegen da der Astigmatismus teilweise behoben war, fast schon ein Anastigmat.

 K. FRITSCH & PROKESCH, Wien ca. 1890, graviert:
Gruppen-Antiplanet Nr.364
K.Fritsch-Prokesch F=5,0 Wien VI.. 25

Der Anschraubring ist jedoch graviert:
Portrait &Gruppen 25 F= 5,6
optisch identisch mit Seriennr. 101.

 K. FRITSCH & PROKESCH, Wien ca. 1891, graviert:
Gruppen-Antiplanet Nr.459
K.Fritsch-Prokesch,VI. Wien VI.

identisch mit Seriennr. 364 jedoch in Aluminiumfassung.

 K. FRITSCH & PROKESCH, Wien ca. 1893, graviert:
Gruppen-Antiplanet Nr.768
Lichtstärke 1:6,4, Irisblende.
optisch identisch mit Seriennr. 101.

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